Gegenseitiges Vertrauen ist die Basis jeder funktionierenden Beziehung – im Freundeskreis, in der Partnerschaft und im Beruf. Ein guter Grund, mehr Selbstvertrauen und Fremdvertrauen aufzubauen.

 

Was bedeutet Vertrauen?

Wenn wir einer anderen Person vertrauen, gehen wir davon aus, dass ihr Reden und Handeln aufrichtig und wahr ist. Genauso andersherum, wir werden von anderen als aufrichtig angesehen, wenn jemand uns sein Vertrauen schenkt. Vertrauen schenken und Vertrauen geschenkt bekommen gehören in einer glücklichen Partnerschaft, Familie oder Freundschaft unbedingt zusammen. Denn ohne Vertrauen sind Beziehungen nicht möglich, weder im Privatleben noch in der Geschäftswelt.

Das Gegenteil von Vertrauen ist Misstrauen. Wenn wir jemandem misstrauen, geht es uns dabei nicht gut. Misstrauen frisst uns auf die Dauer innerlich auf und hindert uns daran, Träume zu verwirklichen und positiv in die Zukunft zu gehen. Es kostet viel Kraft und Energie, die wir sinnvoller und kreativer nutzen könnten.

Ob wir vertrauensvoll oder misstrauisch sind, lässt sich oft bis in die Kindheit zurückverfolgen. Denn wer sich als Kind nichts zugetraut hat, oft enttäuscht wurde und wenige Erfolge feiern durfte, wird auch später Probleme mit dem Vertrauen haben. Doch Vertrauen kann man lernen – und damit die Zukunft aktiv in neue Bahnen lenken.

 

Warum Vertrauen wichtig ist

Eine Partnerschaft, Freundschaft, Familie oder Geschäftsbeziehung basiert auf gegenseitigem Vertrauen. Ist diese Grundvoraussetzung nicht gegeben, kann eine glückliche Beziehung – egal ob privat oder beruflich - einfach nicht funktionieren. Vertrauen ist also das Rezept für Erfolg in sämtlichen Bereichen. Durch Vertrauen in Dich und Deine Mitmenschen kannst Du gelassener, zufriedener und glücklicher durchs Leben gehen. Denn diese positive Einstellung bringt Dich weiter.

Misstrauen und Versagensängste wirken hingegen als wahre Blockade. Sie hindern Dich am Weiterkommen, schränken Deine Kreativität ein und beschwören Niederlagen und Enttäuschungen geradezu herauf. Dieses Phänomen wird als selbsterfüllende Prophezeiung bezeichnet: Negative Erwartungen führen zu negativen Erlebnissen. Deshalb löse Dich davon und setze auf mehr Vertrauen in Dich, in andere und das Leben ganz allgemein.

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Welche Formen von Vertrauen gibt es?

Beim Thema „Vertrauen“ ist Deine erste Assoziation vielleicht das Vertrauen zum Partner, das oft aus Angst vor Enttäuschungen nicht ganz einfach ist. Doch es gibt noch andere Formen, die Dein Leben in sämtliche Richtungen bestimmen:


Selbstvertrauen
Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Deine Einstellung Dir selbst gegenüber sind die absoluten Grundlagen, um auch anderen zu vertrauen. Wenn Du Dir nichts zutraust, projizierst Du diese Unsicherheit und dieses Misstrauen automatisch auf andere. Deshalb führt der Weg in ein glückliches Leben über ein starkes Selbstvertrauen.

Fremdvertrauen
Unser Leben lang haben wir mit anderen Menschen zu tun. Das fängt mit der Familie an, später kommen Freunde, Bekannte und Kollegen hinzu. Ein kreatives, zufriedenes Miteinander ist nur durch gegenseitiges Vertrauen möglich. Deshalb ist es für ein zufriedenes Leben wichtig anderen Menschen Vertrauen zu schenken.

Vertrauen in Beziehungen
Der Partner ist der Mensch, den wir am engsten an uns heranlassen. Ihm schenken wir im Idealfall unser vollstes Vertrauen und bekommen es auch zurück. Ein Vertrauensbruch in einer Beziehung hinterlässt meist die tiefsten Wunden. Auf der anderen Seite bedeutet eine vertrauensvolle Partnerschaft das größte Glück.

Das Vertrauen anderer in Dich
Vertrauen beruht in einer gesunden Beziehung immer auf Gegenseitigkeit. Wie sehen andere Menschen Dich? Können sie Dir vertrauen? Wir können nur zurückbekommen, was wir auch aussenden.

Grundvertrauen
Alles wird gut. Dieses Mantra basiert auf einem großen Grundvertrauen darauf, dass alles im Leben einen Sinn hat und sich die Dinge schon irgendwie fügen werden. Dieses universelle Vertrauen ist unabhängig von Glauben und Religion und kommt nach einigen Schicksalsschlägen oft abhanden, kann jedoch neu gefunden werden.

 

Die wohl wichtigste Form ist das Selbstvertrauen. Denn ohne das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Werte fällt es schwer, anderen Personen Vertrauen zu schenken. Um in der Partnerschaft, dem Job oder im Bekanntenkreis vertrauensvoller zu werden, solltest Du zuerst die Basis in Dir selbst festigen und deine Selbstzweifel bekämpfen.

 

Wie lerne ich Vertrauen nach einer Enttäuschung?

Zugegeben, diese Aufgabe ist nicht leicht. Denn oft sitzt der Schmerz einer gescheiterten Beziehung oder der Vertrauensbruch durch enge Freunde oder Kollegen sehr tief. Dass Du dann zunehmend misstrauisch bist, ist reiner Selbstschutz vor erneuten Verletzungen. Dadurch leidet jedoch Deine Seele, und das Misstrauen gegenüber anderen Menschen hindert Dich daran, glücklich zu sein. Doch Du kannst daran arbeiten, anderen Menschen – und auch Dir selbst – wieder mehr zu vertrauen:

Du musst nicht alles wissen.
Du kannst Deinen Partner nicht komplett kontrollieren. Genauso, wie Du Deine kleinen Geheimnisse hast, darf auch der andere seine Geheimnisse haben. Überlege einmal genau, welche Dinge, Erlebnisse oder private Details Du gerne für Dich behalten würdest. Dir wird sicher Einiges einfallen. Allein die Tatsache, dass Du manches geheim halten möchtest, ist noch lange kein Vertrauensbruch. Das gleiche Recht steht jedem Menschen zu, deshalb mach Dich nicht verrückt, wenn Dein Partner Dir nicht alles erzählt. Umso weniger er sich kontrolliert fühlt, umso mehr Vertrauen wird er Dir zurückgeben.

Höre auf Dein Bauchgefühl.
Denn es gibt auch blindes Vertrauen, das Dich vielleicht ins Unglück stürzen könnte. Wenn Dein Kopf Deinem Partner, Freunden oder Arbeitskollegen gerne vertrauen würde, aber Dein Bauch sich querstellt, dann hat Dein Misstrauen vielleicht einen Grund. Andersherum solltest Du jedoch nicht gezielt nach Gründen suchen, dem anderen nicht zu vertrauen. Denn manchmal gibt es einfach keine. Gesundes Vertrauen kannst Du lernen, wenn Du auf Deine Intuition vertraust.

Lege Deine Ängste ab.
Heutzutage leiden viele unter Ängsten vor Verlusten, Verletzungen oder vor dem Versagen. Dabei kann es sogar lehrreich sein, zu scheitern oder eine falsche Entscheidung zu treffen. Durch Erfahrungen wirst Du stärker. Deshalb befreie Dich von solchen Ängsten und vertraue Deinen eigenen Fähigkeiten und denen der anderen.

Arbeite an Deiner Vertrauenswürdigkeit.
Können sich andere auf Dich verlassen? Sehen sie Dich als aufrichtige Person an? Vielleicht solltest Du an Dir und Deiner Wirkung auf andere arbeiten. Denn wird Dir kein Vertrauen entgegengebracht, fällt es Dir natürlich ebenfalls schwerer, Vertrauen zu schenken.

Hole Dir Hilfe.
Da Vertrauen für ein glückliches Leben unverzichtbar ist, solltest Du Dich nicht davor scheuen, Dir professionell helfen zu lassen. Vielleicht steckst Du zu sehr im Schmerz der Enttäuschung fest, um an Dir zu arbeiten. Psychologische Beratung oder spezielle Kurse können Dir Schritt für Schritt den Weg zu mehr Vertrauen zeigen.


Halte Dir immer wieder vor Augen: Die Welt ist nicht gegen Dich und nicht jeder Mensch ist ein Betrüger. Mit gesundem Vertrauen kannst Du es schaffen, eine positive Einstellung zu erlangen, die von anderen mit mehr Vertrauen belohnt wird.