Vadim Tschenze ist ein beschäftigter Mann. Er hält Seminare, er schreibt Bücher, er betreibt eine Akademie in der Schweiz fünf Mal die Woche, manchmal auch öfter, berät er Menschen im Fernsehen und täglich am Telefon. "Mir macht das Spaß, deshalb fühlt es sich meist nicht wie Arbeit an", sagt er. Seit über 20 Jahren nutzt er seine Gabe, um Menschen bei ihren Problemen und persönlichen Hürden zu helfen - ob durch Kartenlegen, Schamanismus oder Energie-Arbeit.
 

Die Probleme der Menschen, die zu ihm kommen, haben sich in den Jahren verändert. Früher drehte sich der Großteil der Fragen um Beziehungsprobleme, viele suchten Antworten: Finde ich den oder die richtige, was kann ich tun? Das ist heute anders, sagt Vadim Tschenze: „Heute geht es vielen Menschen mehr um die persönliche Entwicklung, um die Selbstliebe und die eigene Spiritualität.“

Vadim arbeitet bei seinen Behandlungen und Beratungen viel mit Energieprogrammierung. „Energie ist überall“, sagt er. Menschen seien wie Architekten, die bestimmen, was mit der Energie passiert. „Das ist wie, wenn du einen Haufen Steine vor dir hast: Du kannst eine Burg daraus bauen oder aber eine Ruine.“ Voraussetzung für eine Umprogrammierung der eigenen Energien ist also, dass der Mensch selbst die Initiative ergreifen will. „Manchmal kommen Menschen und sagen: gibt’s nicht eine Pille, die mich gesund macht, ohne etwas zu tun?“, erzählt Vadim Tschenze. „Doch so funktioniert das nicht. Man muss selbst bereit sein etwas zu verändern – und ich kann die Chancen aufzeigen, in welche Richtung es gehen kann.“

Einer der Hauptgründe, warum so viele Menschen ihre Energien falsch programmiert haben ist laut Vadim Tschenze: Angst. „Etwa 70% der Ängste der Menschen, die zu mir kommen, sind Projektionen und haben nichts mit dem eigenen Leben zu tun“, sagt er. Sie hören beispielsweise die Geschichte einer Frau, die auf ungewöhnliche Weise zu Tode kam und haben plötzlich Angst, dass ihnen dasselbe passiert. „Wir steigern uns in solche Gedanken, obwohl sie gar nichts mit dem eigenen Lebensplan zu tun haben“, erklärt Tschenze. „Damit nutzen wir die Energien zu unserem Nachteil.“

Profilbild für Vadim Tschenze

Vadim Tschenze

Leiter der Akademie für Geistheilen & Schamanismus

Vadim Tschenze, geb. 1973 in Usbekistan, lebt und arbeitet am Bodensee in der Schweiz. Sein spirituelles Wissen über die Parapsychologie, Naturheilkunde und Spiritualität ist ein Familienerbe, denn seit vielen Generationen arbeitet seine Familie im Bereich Heilen und spirituelle Beratung.

Er ist Gründer der Vadim Tschenze Akademie für Geistheilen, Schamanismus und Medialität am Bodensee und Autor zahlreicher erfolgreicher Bücher. Auf sinnsucher.de ist Vadim Tschenze Experte für Spiritualität und russische Energieheilung.

In seinen Büchern und Coachings führt Vadim Tschenze verschiedene Geistesschulen und Ansätze zusammen und sucht Gemeinsamkeiten. Die Idee des Energiekostüms – das im Asiatischen mit dem Begriff Chi, im Russischen als Matrix oder göttliche Energie bezeichnet wird – gehört dazu. Dieses Kostüm ist ein komplexes Konstrukt: ein Teil davon sind unsere Energie-Schaltstellen – auch Chakren geannt – durch die alle Energie in uns fließt.  Wenn wir zu viel oder zu wenig Energie in uns haben, fühlen wir uns ausgelaugt – ebenso, wenn einzelne Teile der Energie fehlen. Wir können die Chakren – die Energie-Schaltstellen – einzeln heilen und pflegen, um so die optimale Balance wiederherzustellen. Auch hierfür gibt Vadim Tschenze Anleitungen in seinen Coachings und Büchern.

Ein weiterer Teil unseres Energiekostüms ist unsere Energiehülle. Sie ist unsere Ausstrahlung – und bewirkt gleichzeitig, was wir anziehen. Wenn wir beispielsweise einen Mangel an Liebe haben, strahlen wir genau das aus – und ziehen jemanden an, der dieses Loch stopfen kann. Das kann uns auch oft zum Nachteil gereichen. Deshalb empfiehlt Vadim Tschenze kleine Tricks und Übungen, um auch die Hülle des Kostüms zu schützen und in die richtige Balance zu bringen. Die kleinen Löcher, die in dem Energie-Panzer, der uns umgibt, entstanden sind, können wir beispielsweise mit Freude stopfen – indem wir uns auf die schönen Dinge konzentrieren, Kleinigkeiten, wie Blumen im Frühling oder eine schöne Begegnung. So ziehen wir nur noch das an, was uns gut tut – und werden gleichzeitig in unserem Selbst gestärkt. 

Vadim Tschenze sieht sich selbst als Brückenbauer zwischen den Welten. Nach dem Schamanischen Kalender veranstaltet er immer wieder Zeremonien, in denen er allen Teilnehmern Energie sendet – kein einfaches Unterfangen, bis zu einem Tag kann eine Zeremonie dauern. Obwohl er in der Beratung , als Coach und mit seinen Büchern schon so vielen Menschen geholfen hat, bestreitet Vadim Tschenze, dass er ein Wunderheiler oder ähnliches sei: „Ich zeige nur Wege auf. Losgehen müssen die Menschen schon selbst.“

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